Im Frühling dieses Jahres hat unsere Diözese eine weitere wichtige Etappe im Rahmen der laufenden Synode abgeschlossen. Im Mai endeten die synodalen Konsultationen, die in den vergangenen Monaten in den einzelnen Pfarreien und Gemeinschaften in der gesamten Diözese stattfanden. Das Ergebnis dieser gemeinsamen Arbeit sind insgesamt 185 Vorschläge zur Lösung verschiedener Bereiche des Lebens der Diözese, die nun gründlich bearbeitet werden.
Das synodale Team beschäftigt sich derzeit zusammen mit Bischof Tomáš mit der Analyse aller Anregungen. Besondere Aufmerksamkeit gilt drei Hauptthemenbereichen: Mission, Organisation und Verwaltung. In diesen Bereichen haben Delegierte, fachkundige Berater und weitere Einzelpersonen konkrete Vorschläge formuliert, die die Erfahrungen aus dem Leben der Pfarreien und die Perspektiven aus der Praxis widerspiegeln. Von der Gesamtzahl der Vorschläge entfallen 98 auf den Bereich Mission, 57 auf die Organisation und 30 auf die Verwaltung. Hinzu kommen über dreißig theologische Beiträge, eine ähnliche Anzahl von Anregungen von Fachberatern und einige weitere Beiträge von Einzelpersonen aus der Diözese.
Das Ziel der gegenwärtigen Arbeit des synodalen Teams ist nicht nur die technische Bearbeitung aller Vorschläge, sondern die Erstellung eines Arbeitsdokuments, das uns helfen soll, besser zu verstehen, nicht nur wohin wir als Diözese gehen sollten (Ziele), sondern auch wie wir diese Ziele erreichen können (mögliche Wege) und warum es wichtig ist, genau auf diese Ziele hinzuarbeiten (Gründe). Dieses Dokument wird Ende August fertiggestellt und im September können die synodalen Delegierten Anmerkungen dazu machen. Weitere Informationen zur Erstellung dieses Arbeitsdokuments finden Sie hier: synoda.bip.cz/metodika2.
Öffentlich wird es erstmals bei der diözesanen Wallfahrt im Kloster Teplá am 13. September 2025 vorgestellt. Dort haben alle, die an der Ausrichtung der Diözese interessiert sind, die Möglichkeit, sich mit dessen Inhalten vertraut zu machen. Die Einspruchsfrist endet Ende September, danach hat das synodale Team Zeit, relevante Anmerkungen zu berücksichtigen, und bis zur 2. Generalversammlung der diözesanen Synode, die vom 14. bis 17. November 2025 in Johannisthal stattfinden wird, haben die synodalen Delegierten noch etwas Zeit, um die endgültige Version zu studieren.
Diese Etappe ist für uns alle eine Herausforderung zu weiterer gemeinsamer Arbeit, aber auch zu Gebet. Wir bitten Sie deshalb um geistliche Unterstützung, damit bei der Erstellung des Arbeitsdokuments weder Weisheit noch Geduld noch die Bereitschaft, auf die Stimme des Heiligen Geistes zu hören, fehlen.
Gleichzeitig erinnern wir daran, dass man sich weiterhin in die Netzwerk der Fürbitter eintragen kann, eine Gemeinschaft von Menschen, die für den Verlauf und die Ergebnisse der Synode beten. Wenn Sie nach einer Möglichkeit suchen, die Synode auch in Ihrem täglichen Dienst zu unterstützen, kann gerade das Gebet der Fürsprache das wirksamste Mittel sein.
Wir danken allen, die sich aktiv an diesem Prozess beteiligt haben und beteiligen, sei es als synodale Delegierte, Teilnehmer an Pfarreitreffen, Autoren von fachlichen und theologischen Anregungen oder als jene, die den gesamten Weg im Gebet begleiten.